Was kostet ein Headhunter in der Hotellerie?
Honorare, Zahlungsmodelle und was im Preis enthalten sein sollte. Mit Marktwerten, einer Beispielrechnung und unserem überwiegend erfolgsabhängigen Modell.
Ein Headhunter für Führungspositionen in der Hotellerie kostet in Deutschland meist zwischen einem Viertel und einem Drittel des Jahreszieleinkommens der besetzten Position. Laut der Studie „Facts & Figures zum Personalberatungsmarkt 2024“ des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) lag das durchschnittliche Honorar 2023 bei 28 Prozent des Zieleinkommens, bei kleineren Personalberatungen und Boutiquen bei 25 Prozent. Das Honorar zahlt das Unternehmen, für Kandidaten ist die Vermittlung kostenfrei.
Die Kosten auf einen Blick
| Punkt | Üblicher Rahmen |
|---|---|
| Honorar für Executive Search | meist rund 25 bis 33 % des Jahreszieleinkommens |
| Durchschnitt laut BDU (2023) | 28 % des Zieleinkommens; kleinere Beratungen und Boutiquen 25 %, die 25 größten 31 % |
| Berechnungsgrundlage | Jahreszieleinkommen im ersten Jahr, also Fixgehalt plus variable Bestandteile bei Zielerreichung |
| Zahlung | in Etappen, zum Beispiel bei Auftrag, Präsentation der Kandidaten und Vertragsabschluss |
| Kosten für Kandidaten | keine |
| Dauer bis zur Unterschrift | bei Führungspositionen meist 8 bis 12 Wochen |
Beispielrechnung für eine Hoteldirektion
Angenommen, eine Hoteldirektion hat ein Jahreszieleinkommen von 90.000 Euro. Bei einem Honorar von 25 bis 33 Prozent ergeben sich rund 22.500 bis 29.700 Euro für die gesamte Suche. Für eine Abteilungsleitung mit 60.000 Euro Zieleinkommen wären es etwa 15.000 bis 19.800 Euro. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel, keine Preisangabe.
Wovon die Kosten abhängen
- Position und Gehalt: Das Honorar orientiert sich meist am Zieleinkommen.
- Schwierigkeit der Suche: Region, Haustyp, Sprachen und Spezialwissen wie Pre-Opening oder Digitalisierung.
- Umfang: Nur Netzwerk oder breite Direktansprache, Zahl der Interviews, Fallstudien und Referenzen.
- Diskretion: Eine vertrauliche Nachbesetzung erfordert mehr Sorgfalt in der Ansprache.
- Zeitdruck und Menge: Kurzfristige Besetzungen oder mehrere Positionen auf einmal.
Übliche Honorarmodelle
| Modell | So funktioniert es | Typisch für |
|---|---|---|
| Erfolgshonorar | Zahlung nur bei erfolgreicher Besetzung | Fachkräfte und gut besetzbare Positionen; laut BDU höchstens 5 % der Aufträge |
| Honorar in Etappen | Zum Beispiel je ein Drittel bei Auftrag, Präsentation und Abschluss | Klassisches Executive Search; laut BDU 85 % der Aufträge, meist mit Anzahlung |
| Kombination | Pauschale plus erfolgsabhängiger Anteil | Planbarkeit für beide Seiten mit Erfolgskopplung |
| Nach Zeitfortschritt | Abrechnung nach Projektdauer oder Aufwand | Besondere Mandate; laut BDU 10 % der Aufträge |
Was im Honorar enthalten sein sollte
- Bedarfsanalyse und gemeinsames Anforderungsprofil
- Marktrecherche und Suchstrategie
- Diskrete Direktansprache und Vorauswahl
- Strukturierte Interviews und praxisnahe Fallstudien
- Referenzen und eine schriftliche Einschätzung zu jedem Kandidaten
- Präsentation von meist drei bis fünf geprüften Kandidaten
- Begleitung bei Vertrag und Einarbeitung
- Eine klare Regelung für den Fall, dass die Besetzung in der Probezeit scheitert
Headhunter, Personalvermittlung oder eigene Suche?
| Weg | Kosten | Reichweite | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Eigene Stellenanzeige | Anzeigenkosten und interne Zeit | Aktiv Suchende | Fachkräfte und Einstiegspositionen |
| Personalvermittlung | Meist reines Erfolgshonorar | Vorhandene Kandidatenpools | Fach- und Nachwuchskräfte |
| Executive Search | Honorar in Etappen, meist rund 25 bis 33 % des Zieleinkommens | Auch Führungskräfte, die nicht aktiv suchen | Direktion, Abteilungsleitungen, Schlüsselrollen |
So rechnen wir ab
Das Erstgespräch ist kostenfrei. Danach erhalten Sie ein individuelles Angebot. Unser Modell ist überwiegend erfolgsabhängig:
- Eine vereinbarte Pauschale bei Präsentation der Kandidaten.
- Je ein Drittel der Vermittlungsvergütung bei Vertragsabschluss, nach drei und nach sechs Monaten.
So ist ein Großteil an den nachhaltigen Erfolg der Besetzung gekoppelt, und wir bleiben in der Einarbeitung Ansprechpartner. Für Kandidaten ist unsere Unterstützung kostenfrei. Mehr zum Ablauf lesen Sie auf der Seite Executive Search für die Hotellerie.
Was eine offene Stelle kostet
Eine unbesetzte oder falsch besetzte Führungsposition wirkt sich auf Umsatz, Gästezufriedenheit und Mitarbeiterbindung aus. Wenn es schnell gehen muss, kann ein Interim Hoteldirektor die Zeit bis zum Start der neuen Führungskraft überbrücken.
Quellen: BDU: „Facts & Figures zum Personalberatungsmarkt 2024“ (Daten 2023, Tabellen 10 und 11)
Fragen zu Headhunter-Kosten
Wer bezahlt den Headhunter?
Das Unternehmen, das die Position besetzen möchte. Für Kandidatinnen und Kandidaten ist die Vermittlung üblicherweise kostenfrei, auch bei uns.
Wovon wird das Honorar berechnet?
Meist vom Jahreszieleinkommen im ersten Jahr, also Fixgehalt plus variable Bestandteile bei Zielerreichung. Die genaue Basis sollte im Angebot stehen.
Was passiert, wenn die neue Führungskraft in der Probezeit geht?
Das sollte vertraglich geregelt sein. Bei uns ist ein Teil der Vergütung erst drei und sechs Monate nach Vertragsabschluss fällig, so tragen wir das Risiko mit.
Lohnt sich ein Headhunter auch für Abteilungsleitungen?
Ja, vor allem für Schlüsselrollen wie Revenue, Front Office, F&B, Sales oder Digitalisierung, die über Anzeigen schwer zu besetzen sind.
Wie erhalte ich ein Angebot?
Nach einem kostenfreien Erstgespräch erhalten Sie ein individuelles Angebot mit Honorar, Zahlungsplan und Leistungsumfang.
Sie möchten ein konkretes Angebot?
Ein paar kurze Angaben genügen. Wir melden uns für ein kostenfreies und vertrauliches Erstgespräch.
- Telefon
- +49 151 41203570
- info@wlodasch-hospitality.de
- Erik Wlodasch
